Wallaby-Kängurus

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Wallaby-Kängurus 2016-11-09T15:32:57+00:00

Hübschgesichtwallaby-Känguru

Seit der Saison 2014 gehören auch Wallaby Kängurus zu den tierischen Bewohnern im Eifelpark Gondorf, dem familienfreundlichen Wildpark bei Bitburg. Sie leben in dem Gehege in der Purzelgasse, wo früher der Streichelzoo beheimatet war. Zwei Weibchen und ein Männchen haben dort viel Platz zum Hüpfen oder sie liegen einfach ganz gemütlich im Strohbett ihres Häuschens.

Aussehen
Wallabys erreichen durchschnittlich eine Kopfrumpflänge von 40 bis 80 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 60 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht von rund 12 bis 25 Kilogramm, wobei die Männchen deutlich schwerer werden als die Weibchen. Das Fell ist meist braun oder grau gefärbt. Wie bei den meisten Kängurus sind die Hinterbeine deutlich länger und kräftiger als die Vorderbeine. Der lange, muskulöse Schwanz dient bei den weiten Sprüngen dazu, das Gleichgewicht zu halten, beim Grasen wird er als Stütze eingesetzt. Rein äußerlich unterscheiden sich die Wallabys und die Riesenkängurus eigentlich nur durch die Größe.

Lebensraum
Wallabys sind größtenteils an den Küsten Australiens verbreitet, vorzufinden sind diese auch in Neuguinea. Wallabys leben in der Regel als Einzelgänger in bewaldeten oder buschreichen Gebieten, allerdings gibt es auch einige Arten, die in Gruppen zusammenleben. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße bewohnen sie eher buschbestandenes und bewaldetes Gebiet als die großen Arten.

Ernährung
Wallabys sind Pflanzenfresser, sie ernähren sich hauptsächlich von Kräutern, Rinde, Gräsern, Knospen, Blättern und Farnen, sie besitzen des Weiteren die Fähigkeit den Durst in regenarmen Zeiten durch den Verzehr von Wurzeln zu decken.

Fortpflanzung
Wallabys pflanzen sich wie alle anderen Kängurus fort, die Babys werden zwischen 33 und 38 Tage lang getragen. Das Junge wiegt nach der Geburt weniger als 1 Gramm und ist nackt, blind und taub. Mit der Zeit bilden sich die Hinterbeine aus, das Junge klettert innerhalb weniger Minuten in den Bauchbeutel der Mutter. Dort ernährt sich das Junge von einer der vier Zitzen, wo es in der Regel über ein halbes Jahr lang festsitzt.